Weinbau im größten deutschen Anbaugebiet

RHEINHESSEN

Einst die Herkunft für die Massenindustrie entwickelt sich Rheinhessen heute mit einer jungen Generation zur angesagten Vorzeige-Region für authentischen Handwerks-Weine.

VIELFALT

Auf über 26.000 ha Refläche

TRAUBEN

Vielseitig und schmackhaft, sowohl rot, als auch weiß

TERROIR

Perfektes Klima und Böden für beste Weine

Weingüter in Rheinhessen

Nierstein

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Der Rheinhessen-Wein

Weinbau in Rheinhessen

 

Die gleichnamige Region im Bundesland Rheinland-Pfalz gab dem größten deutschen Anbaugebiet seinen Namen. Es hat jedoch keinen geografischen Bezug zum Bundesland Hessen. Der Name leitet sich aus der von 1816 bis 1919 bestehenden historischen Zugehörigkeit des Gebietes als Provinz Rheinhessen des Großherzugtums Hessen ab.

Mit knapp 26.600 ha Rebfläche (3 Bereiche, 24 Großlagen, 432 Einzellagen) ist Rheinhessen heute das größte Weinanbaugebiet in Deutschland. Es erstreckt sich am "Rheinknie" entlang des Rheins zwischen Bingen im Nordwesten, Mainz im Nordosten, Worms und Alzey im Süden. Bekannte Orte mit hervorragenden Lagen entlang der Rheinterrasse sind Nackenheim, Nierstein und Oppenheim. Mineralische Hanglagen wie der "Rote Hang" und die Nähe des Rheins bieten dort ideale Bedingungen für den Riesling und andere spätreifende Rebsorten. Wegen seiner sanften Hügellandschaft ist Rheinhessen auch als das " Land der tausend Hügel" bekannt.

Rheinhessische Weine zählen zum Kernsortiment im Handel und Gastronomie, viele Weine werden zudem wieder exportiert. Während an der Rheinterrasse überwiegend die größeren selbstvermarktenden und exportorientierten Betriebe zu Hause sind, finden sich im rheinhessischen Hügelland überwiegend kleine und mittelständige Familienbetriebe und Fasswein-Anbieter.

 

Das Klima

 

Die klimatischen Bedingungen in Rheinhessen sind für den Weinbau optimal. Unter dem Schutz von Odenwald, Taunus, Hunsrück und dem nordpfälzer Bergland gibt es vergleichsweise milde Jahres-Durchschnitts-Temperaturen von ca. 11°C. Das Gebiet ist eher niederschlagsarm, die Sommer warm und die Winter mild. Mit 1.700 Sonnenstunden jährlich zählt Rheinhessen zu den wärmsten Anbaugebieten Deutschlands und zu den trockensten in ganz Europa.

 

Die Böden

 

Die Böden Rheinhessens sind so vielfältig, wie die Weinbau-Betriebe, die sie bewirtschaften. Zu den häufigsten Bodenbeschaffenheiten zählen jedoch Löss und Flugsande. Quarzit-Gestein, Porphyr, Schiefer- und Vulkangestein, Tone und Sande sind dort ebenfalls zu finden. Diese Bodenvielfalt wird ergänzt durch das "Rotliegend", eine Gesteinsformation, die man im Osten bei Nierstein und im Westen Rheinhessens findet.

 

Die Rebflächen und Rebsorten

 

Das Verhältnis von Weiß- zu Rotweinrebsorten beträgt 70% zu 30%. Dank der großen Bodenbeschaffenheiten ist auch die Vielfalt der angebauten Rebsorten ist groß. Dabei hat sich die Rotweinrebfläche in den letzten 10-15 Jahren mehr als verdoppelt. Es sind jedoch noch immer die Weißwein-Rebsorten, die bei den Winzern im Mittelpunkt stehen. Mit fast 2.400 ha besitzt Rheinhessen die größte Silvaner-Rebfläche weltweit, noch vor Franken. Vorherrschende Rebsorten sind der Riesling, Silvaner und Müller-Thurgau und vermehrt auch helle Burgunder Rebsorten wie Grauburgunder, Weißburgunder und Chardonnay. Bei den Roten sind es vor allem die aromatischen Rebsorten wie Dornfelder und Spätburgunder.

 

 

 

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